BaLi – Geschichte(n) vor Ort

Die „Barnstorfer Lichtspiele“, das BaLi, spielte im Leben der Barnstorfer in den 1950er Jahren eine wichtige Rolle: Dort verbrachte man als junger Erwachsener seine ohnehin wenige Freizeit, – nur der Sonntag war ja lange arbeits- und schulfrei. Dort traf man sich, unterhielt sich, zeigte sich, checkte die Kontaktbörse. Die Wochenschau brachte dann, was in der großen Welt passierte. Das Kino, aus dem Leben im Ort nicht wegzudenken. Der wichtigste Treffpunkt, intensive Gefühle, führte sogar zu mancher „festen Verbindung“, etliche Generationen lang. Man schwärmt heute noch immer davon.

Eine kurze Notiz in der Zeitung (vom 10. Januar 1951) lässt aufblitzen, wie das damals war. Mit erstaunlichen Parallelen zu heute: In der Zeitung beklagt man sich, dass die Jugendlichen vor der Vorstellung am Sonntag in Gruppen vor dem Kino stehen, schwatzen, die ganze Straße „sperren“. Kein Durchkommen für Passanten und Fahrzeuge. Und erst durch „energisches Hupen“ den Autos weichen. Intensive Jugend eben, genau wie heute.

Das BaLi von damals, eines der ersten „Filmtheater“ im Kreis, war ein sehr modernes Kino: nach hinten erhöhte Reihen, konisch angeordnet, gute Sicht zur Leinwand. Mit 300 Plätzen erstaunlich groß für den Ort. Die Betreiber hatten allerdings Erfahrung: Vorher schon nutzten sie den Saal ihrer Gaststätte zur Vorführung von Filmen. Die Nachfrage machte einen eigenen, größeren Bau erforderlich. Dort erlebte man dann die Blüte deutscher und amerikanischer Filme, von Rühmann und Sissi bis zu Oswald Kolle, über Jurassic Park, auch den außerirdischen ET bis zu James Bond.

Erst 1987 schloss das Bali seine Pforten: Mit dem Fernsehen kamen Nachrichten und Filme schließlich direkt ins Haus. Aber lange nicht mehr so an- und aufregend wie im Bali.

Jetzt geht das BaLi in die nächste Runde, umgenutzt. Ausgerechnet als Zahnarztpraxis. Einiges vom alten BaLi erinnert noch an das frühere Kino oder ist noch erhalten: Filmplakate, einige Sessel aus der Originaleinrichtung. Wir denken darüber nach, noch mehr wieder aufleben zu lassen.

Unser Wunsch und Anliegen darüber hinaus: Wir wollen und werden die Praxis bewusst so führen und in ihr so behandeln, dass unsere Besucher sie mit etwas Angenehmen verbinden – trotz und gerade bei Zahnmedizin. Heute, mit aktuellster Zahnmedizin, können wir das. Spannend, interessant und angenehm, das ist gute BaLi-Tradition. Und Tradition verpflichtet.

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Mi, Fr: 9:00-12:00

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